Wohnhausbrand in der Schloßblicksiedlung

Am 21. November 1998 wurde die Freiwillige Feuerwehr Pertlstein zu einem Brandeinsatz in einem Siedlungsgebiet im Ort alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle in der Schloßblicksiedlung zeigte sich, dass sich das Feuer bereits weiträumig im Wohngebäude ausgedehnt hatte. Aufgrund der Lage wurden umgehend die Feuerwehren Fehring, Johnsdorf-Brunn und Mahrensdorf nachalarmiert, um eine umfassende Brandbekämpfung einzuleiten.

Ein Atemschutztrupp drang unmittelbar zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Trotz des raschen Innenangriffs kam für den Besitzer jede Hilfe zu spät; er konnte von den Einsatzkräften nur noch leblos geborgen werden. Neben der psychischen Belastung stellten die baulichen Gegebenheiten die Feuerwehren vor eine technische Herausforderung: Das vorhandene Kaltdach erschwerte den Zugang zu den Glutnestern massiv. Um den Brand endgültig unter Kontrolle zu bringen, musste die Dachkonstruktion an mehreren Stellen von außen mühsam geöffnet werden.

Insgesamt standen vier Feuerwehren mit 12 Fahrzeugen und 66 Kräften im Einsatz. Trotz des intensiven Löschangriffs entstand am Gebäude durch das Feuer und die starke Rauchentwicklung enormer Sachschaden.

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