Am 6. Februar 1997 wurde die Freiwillige Feuerwehr Pertlstein zu einem schweren Verkehrsunfall am westlichen Ortsende alarmiert. Aus ungeklärter Ursache war ein Fahrzeug ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert.
Während beide Lenker ihre Fahrzeuge – einer davon leicht verletzt – glücklicherweise noch selbstständig verlassen konnten, brach in einem der Unfallwagen ein Brand aus. Da die beiden Fahrzeuge durch den Aufprall Stoßstange an Stoßstange zum Stillstand gekommen waren, griffen die Flammen infolgedessen rasch auch auf das zweite Fahrzeug über.
Als erste Einsatzkraft traf die Feuerwehr Leitersdorf am Unfallort ein, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits bei einem anderen Einsatz befand. Da deren Rüstfahrzeug jedoch nicht für eine umfassende Brandbekämpfung ausgerüstet war, blieb die Situation kritisch.
Die Kameraden Thomas Veit, Ernst Veit und Franz Veit von der Feuerwehr Pertlstein, die zu Fuß zur Unfallstelle geeilt waren, versuchten die Brandbekämpfung unmittelbar mit drei mitgebrachten Handfeuerlöschern einzuleiten. Trotz dieses schnellen Eingreifens konnte das Feuer erst durch das kurze Zeit später eintreffende Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Pertlstein mittels Schaumangriff endgültig gelöscht werden.
Für die anschließende Bergung der vollständig ausgebrannten Wracks wurde das schwere Rüstfahrzeug der Feuerwehr Fehring nachalarmiert.