Suchaktionen im Jahr 2017

Das Jahr 2017 war für die Freiwillige Feuerwehr Pertlstein von mehreren intensiven Suchaktionen geprägt, die sowohl im eigenen Löschbereich als auch zur Unterstützung überörtlicher Einheiten im Rahmen des Wasserdienstes durchgeführt wurden.

Zu Beginn des Jahres beteiligten sich die Einsatzkräfte an einer langwierigen Suche nach einer vermissten Person im Raum Kirchberg an der Raab. Nachdem erste Maßnahmen im Winter ergebnislos geblieben waren, wurde im Juli auf Anordnung der Exekutive eine erneute Großsuche durchgeführt. Über 100 Einsatzkräfte, darunter zehn Einsatztaucher und vier Zillenbesatzungen, suchten stundenlang den Flussverlauf sowie die Uferbereiche ab. Trotz der herausfordernden Bedingungen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnte die vermisste Person schließlich von einer Zillenbesatzung nur noch leblos aufgefunden werden.

Ein weiteres Wochenende im September forderte die Einsatzkräfte erneut massiv. Was als Unterstützung der Exekutive bei einer Suche im Raum Lambuch begann, weitete sich schnell zu einem großangelegten Einsatz aus. Da die Alarmierung während einer laufenden Übung erfolgte, konnten die ersten Kräfte unmittelbar ausrücken. In den darauffolgenden Tagen wurde die Suche auf über 100 Feuerwehrkräfte aus zehn verschiedenen Wehren, Hundestaffeln, das Rote Kreuz sowie einen Hubschrauber des Innenministeriums ausgeweitet. In systematischen Suchketten wurde ein anspruchsvolles Gelände von insgesamt mehr als 2,5 km² durchkämmt. Die abgängige Person konnte schließlich am Sonntag im Zuge einer Fährtensuche nur noch leblos aufgefunden werden. Laut behördlicher Auskunft war die Person bereits vor der ersten Alarmierung verstorben.

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