Was vor kurzem noch im Rahmen großangelegter KHD-Übungen intensiv trainiert wurde, entwickelte sich am frühen Morgen des 26. April 2026 zur Realität. Als Teil des Waldbrandzuges des Bereichsfeuerwehrverbandes Feldbach wurde die FF Pertlstein zur Unterstützung bei einem großflächigen Waldbrand in Eisbach-Rein angefordert.
Einsatzverlauf über mehrere Tage
Bereits vor 04:00 Uhr rückte das KLF-A Pertlstein am ersten Einsatztag mit einer sechsköpfigen Besatzung vom Rüsthaus ab, um sich mit dem restlichen Zug zu sammeln und in das Einsatzgebiet zu verlegen. Was als Unterstützungseinsatz begann, entwickelte sich aufgrund der hartnäckigen Brandherde zu einer mehrtägigen Herausforderung. Die FF Pertlstein stand schlussendlich am 26.4., 27.4. und 29.4. im Einsatz. Da die Löscharbeiten vor Ort noch andauern, bleibt die Einsatzbereitschaft für etwaige Nachforderungen weiterhin aufrecht.
Körperliche Höchstleistungen im Steilgelände
Die Arbeiten im extrem steilen und unwegsamen Gelände stellten sich als außerordentlich kräftezehrend heraus. Da es sich um einen tiefsitzenden Bodenbrand handelte, musste das Erdreich mühsam aufgegraben werden, um zu den verborgenen Glutnestern vorzudringen. Besonders das Ablöschen von tief im Boden brennenden Wurzelstöcken erforderte einen massiven körperlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden unter schwierigen Bedingungen.
Spezialausrüstung und kameradschaftliche Zusammenarbeit
Als zentraler Stützpunkt für die Waldbrandbekämpfung im Abschnitt Fehring kam in Eisbach-Rein die spezialisierte Sonderausrüstung zum Einsatz, deren Handhabung erst kürzlich bei Übungen im Bereich Tieschen gefestigt wurde. Dieser Ernstfall unterstrich die Bedeutung des koordinierten Vorgehens innerhalb des gesamten Waldbrandzuges. Dabei wurde nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb des eigenen Abschnittes gestärkt, sondern besonders am letzten Einsatztag auch die erfolgreiche Kooperation mit Kräften aus anderen Abschnitten des Bereichsfeuerwehrverbandes unter Beweis gestellt.
Dank an alle Beteiligten
Ein herzlicher Dank gilt der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Feuerwehren des Waldbrandzuges sowie allen weiteren eingesetzten Kräften des Bereiches. Ein besonderes Dankeschön gebührt der örtlichen Feuerwehr und den Versorgungszügen für die exzellente Verpflegung und Betreuung unserer Mannschaft während dieser anstrengenden Tage.









